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Eine Auswahl meiner Projekte

Ob Auftragsarbeiten oder private Projekte. Es gibt immer etwas zu entdecken. Für mich zählt nicht nur das Resultat, ich muss verstehen wie etwas entsteht.

Für diese Firmen durfte ich bereits tätig sein

Zunft zum Dünkelweiher   Vaporsana     Gesundheitspraxis Körkel

Das Waben-Projekt

Was macht ein Fotograf ohne Studio im Winter, wenn es Draussen kalt ist? Ein Projekt starten: Im Winter 2016/2017 habe ich mich für das Waben-Projekt entschieden.

Die Ausgangslage:

Wie kriegt man viele Leute optimal in eine Aufnahme?

Zum Beispiel mit aufwendigen Photoshop-Retuschen. Ich hatte eine andere Idee im Kopf: Originelle Einzelaufnahmen in einem Rahmen erstellen und diese dann zu einem Einzelbild zusammenfügen!  

Vorgehen:

  1. Ein grosser Rahmen bauen – mit 6-Ecken
  2. Einzelne Personen im Rahmen fotografieren
  3. Die einzelnen Fotos zu einer „Bienenwabe“ zusammensetzen
  4. Falls nötig mit Wachs oder Bienen aufpeppen

 

Inzwischen habe ich den Rahmen optimiert. Er lässt sich nun problemlos transportieren und einfach zusammenbauen – Sind Sie auf der Suche nach einem etwas anderen Familenfoto? Oder möchten Sie sogar die ganze Verwandschaft, eine Firma oder eine Hochzeitsgesellschaft in diesem Stil fotografieren? Melden Sie sich bei mir!

Highspeed-Fotografie

Fotos mit Wassertropfen oder schnellen Bewegungen haben mir schon immer gefallen. Allerdings war ich der Meinung, dass solche Aufnahmen nur mit extrem schnellen und teuren Kameras realisiert werden können.

Im August 2012 bin ich über einen Artikel gestolpert, wo genau beschrieben wurde wie solche Aufnahmen gemacht werden – Mit normalen Spiegelreflexkameras!

Highspeed-Aufnahmen werden in dunklen Räumen gemacht. Mit dem Blitzlicht wird dann der richtige Moment eingefroren. Der Ablauf geschieht also in dieser Reihenfolge:

  1. Umgebungslicht wird gelöscht
  2. Der Kameraverschluss wird geöffnet (Langzeitaufnahme, z.B. zwei Sekunden)
  3. Das Ereignis wird ausgelöst (z.B. Wassertropfen startet)
  4. Blitzlicht belichtet die Szene (z.B. wenn der Wassertropfen ins Wasser fällt)
  5. Der Kameraverschluss wird wieder geschlossen
  6. Das Umgebungslicht wird wieder eingeschaltet

Aus dieser Beschreibung wird klar: Die Schwierigkeit besteht darin, exakt zur richtigen Zeit das Blitzlicht auszulösen. Wird zu früh ausgelöst, ist der Wassertropfen irgendwo in der Luft, wird zu spät ausgelöst, sind im Wasser nur noch die Wellen zu erkennen, weil der Tropfen schon längst ins Wasser gefallen ist. 10 Millisekunden können über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

Die exakte Abstimmung der drei Auslöse-Aktionen (Kamera, Wassertropfen, Blitzlicht) wird von einem programmierbaren Microcontroller übernommen.
Dafür eignet sich ein Arduino Uno hervorragend. Mit einer Software kann können die Aktionen programmiert werden. Dieser Programmcode wird dann mittels USB-Schnittstelle auf das Arduino-Board übertragen. Mittels Sensor (drücken eines Auslösers) wird der Programmcode gestartet.

Wenn der Benutzer einen Drücker betätigt, startet die Steuerung. Das Arduino-Board verfügt über mehrere Inputkanäle. Der Programmcode überwacht einen festgelegten Kanal und wartet bis ein Ereignis eintritt. (Eingangsspannung wird von 0 Volt auf +5 Volt erhöht)

Wenn der Input erfolgt ist, wird nach einer kurzen Pause ein Signal (+5 Volt) an einen bestimmten Outputkanal für die Kamera gesendet. Kamera und Arduino-Board sind über einem Optokoppler miteinander verbunden. Damit wird sichergestellt, dass Spannungsschankungen das andere Bauteil nicht zerstört.
Genau gleich ist die Steuerung für das Blitzlicht realisiert.

Wie lässt sich der Wasserfluss mit einem  5 Volt Signal exakt steuern? Die Lösung nennt sich Magnetventil. Die Funktionsweise ist bestechend einfach: Kein Strom = Kein Wasser, 12 Volt Strom = Wasser fliesst.  Kurzer 12 Volt Strom = Tropfen:-)
Die grössere Hürde waren die verschiedenen Spannungen: Das Arduino-Board schaltet mit 5 Volt, das Magnetventil mit 12 Volt. Es werden zwei Stromkreise benötigt, die mit einem Transistor getrennt sind. Wenn der Transistor ein 5 Volt Signal vom Arduino-Board erhält, schliesst der 12 Volt Stromkreis und das Magnetventil ist offen. Wird kein ein  0 Volt Signal gesendet, ist der 12 Volt Stromkreis offen und das Ventil geschlossen.

Bei den ersten Versuchen wurde klar, wo die Tücken zu finden sind: Der alles entscheidende Faktor ist die Zeit zwischen dem Auslösen des Tropfens und dem Auslösen des Blitzlichtes. 10 Millisekunden können über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Das Ändern dieses Parameters wurde mühsam, weil der Programmcode jedesmal vom Computer auf das Arduino-Board übertragen werden musste. Zudem gab es immer mal wieder einen Wackelkontakt auf dem Breadboard.

So habe ich mich entschlossen die Steuerung mit einem Poti-Meter zu ergänzen, damit der Wert zwischen dem Auslösen des Tropfens und dem Auslösen des Blitzlichtes mittels Drehregler geändert werden kann. Damit der Wert des Potimeters kontrolliert werden kann, habe ich ein kleines 16*2 Display eingebaut, auf dem der eingestellte Wert angezeigt wird.

Schlussendlich wurde die komplette Schaltung fix auf eine Platine gelötet und die fertige Schaltung sauber in eine diskrete Box verstaut. Mit den zweiten Potimetern ist es nun möglich einen oder zwei Tropfen zu starten. Wenn der zweite Tropfen im richtigen Moment auf den ersten Tropfen fällt, ergeben sich unglaubliche Effekte.

1. Preis am Fotowettbewerb ‚Aquator‘

Sieger

Sieger

Meinen bisher grössten Erfolg konnte ich mit dem 1. Platz am Fotowettbewerb ‚Wasser wirft Wellen‘ feiern.

Tropfen

Fotowettbewerb Wasser wirft Wellen

Ein Freund hat mich auf den Fotowettbewerb zum Thema “Wasser wirft Wellen” von aquator.org aufmerksam gemacht. Für mich war sofort klar: Da passen meine Highspeed Tropfen-Aufnahmen perfekt. So habe ich ein passendes Bild hochgeladen.

Von den 164 Fotos eingereichten Fotos hat die Juri eine Vorselektion von 32 Bildern getroffen. Diese 32 Aufnahmen wurden an der Gewerbeausstellung SURWA ausgestellt und die Besucher konnten für ihre Favoriten stimmen. Dabei wurde mein Bild zum Sieger erkoren.

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Doppelo Fotografie
Franz Roos
Steinacherstrasse 7
6232 Geuensee
Telefon 079 664 71 27
E-Mail franz.roos [at] doppelo.ch

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Über mich

Franz Roos

Franz Roos

Ich heisse Franz Roos (r – doppelo – s). Ich bin im Luzerner Seetal aufgewachsen und wohne heute in Geuensee bei Sursee (LU). Mein Weg zur Fotografie startete 2007. Damals habe ich mir eine Canon EOS 400D mit einem Kit-Objektiv gekauft.

In verschieden Einsteiger-Kursen wurden uns die Grundlagen der Fotografie vermittelt. Die Theorie zu Verschlusszeiten, ISO-Werten und Blenden war verstanden… Bei mir haben die Kurse jedoch noch weit mehr ausgelöst: Ich sah meine Umwelt plötzlich durch den Sucher meiner Kamera und war somit ständig auf der Suche nach dem nächsten Motiv.

Landschaften, Architektur-Aufnahmen und Makro-Fotografie: Das waren meine bevorzugten Themen. Der Grund für diese Wahl ist einfach: Diese Objekete laufen nicht davon 🙂 Ich hatte genügend Zeit die richtigen Einstellungen zu finden und bei Bedarf weitere Fotos zu machen.

Je länger ich mit der Kamera unterwegs war, je grösser wurde mein Interesse am Blitzlicht und speziellen Lichtsituationen. Ich habe mir zwei Canon 580EX Speedlites angeschafft und einen Sender, damit ich die Lichtquellen beliebig platzieren konnte.

Stundenlang habe ich Videotrainings und YouTube Filme angeschaut und dabei Antworten auf meine Fragen gefunden. Tja, der Weg von Autodidakten ist steinig und ist meistens etwas länger – Doch heute habe ich erprobtes Fotowissen und eine erstklassige Ausrüstung.

2014 hat sich mit der Geburt unserer Tochter meine Motivwahl komplett geändert. Ein Jahr lang habe ich Sie bei jeder möglichen und unmöglichen Situation fotografiert. Plötzlich wurde mir bewusst, wie einzigartig Aufnahmen von Menschen wirken. Für mich war klar: Ich will Menschen fotografieren. Mit einem Inserat suchte ich Fotomodelle. Gratis aber mit einem Modellvertrag, damit geregelt ist was mit den Bilder erlaubt ist.

Es haben sich Leute gemeldet, wir haben uns getroffen, besprochen und fotografiert. Es sind tolle Portrait und Ganzkörper-Aufnahmen entstanden. Mit jedem Shooting habe ich dazugelernt, neue Ideen ausprobiert und an Sicherheit gewonnen.

Ein Fotostudio habe ich nicht aber mein Equipment ist mobil. Ich bin weiter auf der Suche nach Menschen die gerne vor der Kamera stehen und freue mich auf weitere Shootings.

Als Hobby-Sportler weiss ich, dass man die Umwelt bei einem harten Training oder einem schwierigen Sprung komplett ausblenden kann. Das sind genau die Momente, die ich mit meiner Kamera festhalten möchte – Spektakulär und hautnah
Das Normale ganz besonders – Sei es mit einer speziellen Pose, einer mystischen Location, einer besonderen Lichtstimmung oder einer ungewöhnlichen Perspektive. Immer auf der Suche nach dem Besonderen, denn Normal ist langweilig.

Ich suche laufend Ideen für aussergewöhnliche Aufnahmen oder Perspektiven!

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